⁠Die Rahmenvereinbarung hat ein Gesamtvolumen von rund 2,6 Milliarden ‌Euro, teilten die ÖBB ‌am Dienstag mit. ​Auf Siemens Mobility entfallen davon eigenen Angaben zufolge Aufträge im Wert von rund 1,3 Milliarden Euro, der Rest auf Hitachi Rail. Ein ‌erster Pilotbetrieb ist für 2030 geplant, danach soll die neue Technik schrittweise in ganz Österreich eingeführt ​werden.

Johann Pluy, Vorstand der ÖBB-Infrastruktur, ​bezeichnete das digitale Stellwerk ​als Schlüsseltechnologie für die Eisenbahn der Zukunft. Ziel sei ‌es, den Bahnverkehr in Österreich effizienter, robuster und leistungsfähiger zu machen. Österreichs Infrastrukturminister Peter Hanke ​sagte, ​die Investition werde ⁠die Verlässlichkeit und Pünktlichkeit verbessern. Die ​digitalen Stellwerke ⁠steuern Weichen und Signale und sollen langfristig ‌die bestehenden Anlagen ersetzen. Den ÖBB zufolge erfüllt die Technologie zudem hohe ‌Anforderungen an die Cybersicherheit.

(Reuters)