Sika stärkt die Digitalisierung auf Konzernstufe und schafft per 1. Juni 2026 die neue Funktion eines Chief Digital & Information Officer. Die Position wird von Jochen Werling übernommen, der direkt an den CEO berichten wird, wie Sika am Dienstag mitteilte.

Mit der neu geschaffenen Funktion bündelt Sika konzernweit Kompetenzen in den Bereichen IT, Daten, Prozesse und digitale Geschäftsmodelle. Damit soll die Umsetzung des strategischen Fast-Forward-Programms beschleunigt werden.

Sika hatte das Programm vergangenen November lanciert - es soll Effizienzsteigerungen und die digitale Transformation der gesamten Wertschöpfungskette verbinden. Der Konzern investiert dafür bis 2028 120 bis 150 Millionen Franken.

Gleichzeitig nahm Sika strukturelle Anpassungen in China vor und straffte die Organisation in anderen Märkten, wofür 2025 einmalige Kosten von 80 bis 100 Millionen anfielen. Insgesamt rechnet der Konzern mit jährlichen Einsparungen von 150 bis 200 Millionen Franken - mit voller Wirkung ab 2028. Laut früheren Angaben liegt die Umsetzung auf Kurs.

Neuer Chef für Construction

Zudem wurde Philipp Irniger per 1. Juni 2026 zum Head Construction und Mitglied der Konzernleitung ernannt. Er folgt auf Ivo Schädler, der nach mehr als 30 Jahren im Unternehmen Ende März 2027 in den Ruhestand tritt.

Irniger ist seit 2007 für Sika tätig und leitet derzeit das Schweiz-Geschäft. In seiner neuen Funktion übernimmt er die Verantwortung für das globale Construction-Geschäft.

(AWP)