Ein weiterer Belastungsfaktor sei der verschärfte Wettbewerb, teilte der chinesische Smartphone- und Elektroauto-Hersteller Xiaomi am Dienstag mit. Das Nettoergebnis sei im zweiten Quartal um 42,6 Prozent auf umgerechnet 794,2 Millionen Euro geschrumpft. Der Umsatz blieb mit 13,95 Milliarden Euro ebenfalls hinter den Markterwartungen zurück.
Xiaomi bietet vor allem preisgünstige Smartphones an, bei denen die Kosten für Speicherchips, deren Preise sich in den vergangenen zwölf Monaten vervielfacht haben, einen vergleichsweise hohen Anteil ausmachen. Weil das Unternehmen die gestiegenen Kosten an die Verbraucher weiterreichte, brach der Handy-Absatz im Berichtszeitraum um 26 Prozent auf 31,2 Millionen Geräte ein. Gleichzeitig sank die Gewinnmarge um etwa ein Viertel auf 8,5 Prozent.
Die relativ neue Elektroautosparte wuchs dagegen um knapp 16 Prozent. Sie verbuchte zusammen mit dem KI-Geschäft einen Verlust von 333 Millionen Euro. Ab dem kommenden Jahr will Xiaomi seine Fahrzeuge auch in Europa verkaufen.
(Reuters)

