Syngenta, das vom chinesischen Staatskonzern Sinochem kontrolliert wird, erwägt dabei, rund fünf Milliarden Dollar einzunehmen, wie die Nachrichtenagentur Bloomberg am Dienstag unter Berufung auf Insider berichtet.
Der in Basel ansässige Konzern gilt schon lange als Börsenkandidat. Von einer Notierung in der chinesischen Sonderverwaltungszone, wo auch viele ausländische Anleger investieren, erhofft sich Syngenta eine internationalere Aktionärsstruktur, wie Reuters Anfang Juli von Insidern erfuhr. Eine Verringerung des Anteils chinesischer Aktionäre könnte angesichts der Handelsspannungen zwischen China und den USA hilfreich sein. Die USA sind ein Schlüsselmarkt für Syngenta.
Syngenta wurde 2017 von ChemChina für 43 Milliarden Dollar gekauft und 2021 in Sinochem eingegliedert. Damals begannen auch die Vorbereitungsarbeiten für einen erneuten Gang aufs Börsenparkett. Doch das Vorhaben verzögerte sich immer wieder, unter anderem weil die Behörden immer neue Anforderungen stellten und die Marktbedingungen ungünstig waren. Im März 2024 legte Syngenta die Börsenpläne an der Shanghai Stock Exchange dann auf Eis.
(Reuters)

