Technologiesektor - AMS-Aktien sacken im frühen Handel wegen Spekulationen um Sensoren deutlich ab

AMS-Aktien geben am Dienstag im frühen Handel Rätsel auf.
08.12.2020 10:29
Ams ist ein multinationaler Halbleiterhersteller mit Hauptsitz in Premstätten, Österreich.
Ams ist ein multinationaler Halbleiterhersteller mit Hauptsitz in Premstätten, Österreich.
Bild: iNg

Nachdem die Papiere erst mit einer gewissen Verzögerung gestartet sind, sacken sie denn auch gleich deutlich ab und bauen die Abgaben schnell weiter aus. Knapp eine Stunde nach dem Handelsstart ist ihr Abschlag mittlerweile mit 10,6 Prozent zweistellig auf 20,87 Franken. Der Gesamtmarkt (SPI) tritt derweil mit -0,01 Prozent auf der Stelle.

Im Handel verweist ein Börsianer auf einen Bericht des Branchendienstes Digitimes, wonach derzeit ein Trend bei den Smartphone-Herstellern zu beobachten sei, der tendenziell negativ für AMS sei. Demnach dürften die Hersteller von Android-Telefonen voraussichtlich die kostengünstigeren indirekten iToF-Lidar-Sensoren (in Rückkameras) durch die von Apple verwendete Direct-time-of-Flight-Technologie (dToF) ersetzen. "AMS verkauft derzeit allerdings iToF-Produkte in die High-End-Smartphones von Samsung, ist aber noch nicht an dToF-Lösungen beteiligt, die derzeit von Apple verwendet werden", so der Börsianer.

Mehr zum Thema erfahren Sie heute Mittag um 12:30 im Artikel des cash-Insiders.

(AWP)

 
Aktuell+/-%
ams I20.05-0.15%
SPI13'432.91-0.35%
Apple Rg122.06-2.45%
Smg Ele Sp GDR-Unty1'550.00-0.32%