Eintreten auf die Vorlage sei nach einer Anhörung der wichtigsten Akteure unbestritten gewesen, heisst es in der Mitteilung. Teilnehmer der Anhörung waren Bundesrätin Karin Keller-Sutter, CEO Sergio Ermotti und Markus Ronner von der UBS sowie Vertreter der Schweizerischen Nationalbank, der Finanzmarktaufsicht Finma und der Bankiervereinigung.

Dass Handlungsbedarf besteht und die Eigenkapitalunterlegung bei ausländischen Beteiligungen systemrelevanter Banken gestärkt werden soll, sei in der Kommission unbestritten. Doch hätten sich auch anlässlich der ersten kommissionsinternen Diskussion unterschiedliche Einschätzungen gezeigt: «Während die einen davor warnen, dass eine zu strenge Regelung die Wettbewerbsfähigkeit der UBS gefährden und die Kosten für ihre Kunden in die Höhe treiben würde, halten andere Stimmen den Entwurf des Bundesrats für einen Kompromissvorschlag, der nicht unterschritten werden sollte», heisst es in der am Mittwoch veröffentlichen Mitteilung der Kommission.

Sie will nun die Detailberatung der Vorlage wie geplant an ihrer Sitzung vom 23./24. November durchführen, wie es weiter heisst. Bis dahin werde die Verwaltung zu einigen Aufträgen der Kommission schriftliche Ausführungen machen. Der Nationalrat wird das Geschäft laut der WAK-N voraussichtlich in der Wintersession behandeln.

(AWP/cash)