Er verzichtete ⁠am Donnerstag (Ortszeit) jedoch vorerst auf neue Handelsbeschränkungen wie Zölle. ‌Stattdessen wies er Handelsvertreter an, ‌Verhandlungen mit den Partnerländern aufzunehmen ​und innerhalb von 180 Tagen Bericht zu erstatten. Weitere Massnahmen könnten später folgen, teilte das Weisse Haus mit.

Einer Untersuchung des Handelsministeriums ‌zufolge gefährden die Anlagen die Sicherheit durch Cyberrisiken bei ausländischen Geräten, Störungen von Radarsystemen und eine zunehmende ​Abhängigkeit vom Ausland.

Trump bekräftigte in ​dem Erlass seine langjährige ​Kritik, dass Windenergie unzuverlässig sei und das US-Stromnetz belaste. Der ‌Schritt geht auf eine im vergangenen Jahr eingeleitete Untersuchung der US-Regierung zu den Auswirkungen ​von ​Importen auf die nationale ⁠Sicherheit zurück. Zu den wichtigsten Lieferanten ​von Windkraftanlagen ⁠und Komponenten für die USA gehören, Daten der ‌Denkfabrik American Action Forum zufolge, neben Mexiko und Indien auch europäische Länder ‌wie Deutschland, Dänemark und Frankreich.

(Reuters)