Während der Swiss Performance Index (SPI) 0,26 Prozent auf 20'097 Punkte fällt, ziehen die Schweizer Halbleiterwerte deutlich an. Die Aktien von Comet steigen um 2,8 Prozent auf 335,40 Franken, die Titel von Inficon verbessern sich um 0,9 Prozent auf 164,20 Prozent und jene von VAT klettern um 3,5 Prozent auf 604,20 Franken. Alle drei Aktien haben seit Mitte Juni an Boden verloren. Die Zuwächse am heutigen Mittwoch bringen daher eine gewisse Erholung.

Auslöser sind die bestätigten «Buy»-Ratings sowie Kurszielerhöhungen durch die Analysten der UBS. Alle revidierten Kursziele entsprechen neuen Allzeithochs der jeweiligen Aktien. 

Markant ist zunächst die Neueinschätzung zu Comet. Das Preisziel steigt auf 490 von 446 Franken. Der zuständige UBS-Analyst habe seine Gewinnschätzungen für den Halbleiterzulieferer deutlich erhöht, heisst es zur Begründung. Das neue Kursziel deutet auf einen zirka 50-prozentigen Gewinn in den nächsten zwölf Monaten sowie einen neuen Rekordstand der Comet-Valoren hin. Das bisherige Allzeithoch liegt bei 490 Franken. 

Derweil geht der zuständige UBS-Analyst bei VAT von 745 auf 800 Franken. Dieses neue Preisziel impliziert einen 37-prozentigen Kursgewinn gegenüber dem Schlusskurs vom Dienstag und entspricht auch einem Allzeithoch der Aktie des Vakuumventilherstellers aus dem St. Galler Rheintal. Der bisherige Rekordstand liegt bei 727,20 Franken. Der UBS-Experte geht davon aus, dass VAT die eigenen mittelfristigen Ziele deutlich übertreffen wird. Für 2027 bis 2029 liegen seine EBITDA-Schätzungen um 5 bis 20 Prozent über dem Marktkonsens. Zudem sieht der Analyst weiteres Potenzial durch den steigenden Einsatz von Vakuumtechnik in der Chipproduktion.

Der dritte im Bunde, der Titel von Inficon, wird neu bei 215 Franken gesehen, nach 190 Franken. Das Aufwärtspotenzial gegenüber der Schlussnotiz vom Dienstag beträgt 32 Prozent. Realisiert es sich und steigt die Inficon-Aktie effektiv auf 215 Franken, so steht auch hier ein neues Allzeithoch, das den bisherigen Rekordstand von 189 Franken ablösen würde.

(Mit Material der Nachrichtenagentur AWP)

Reto Zanettin
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