Übernahme - Komax schluckt belgischen Sensorleitungshersteller Exmore

Der Luzerner Kabelspezialist Komax setzt auf die Verbreitung selbstfahrender Autos. Die belgische Exmore stellt dafür wichtige Komponenten her.
05.09.2019 09:45
Komax ist ein global tätiges Technologieunternehmen, das sich auf Märkte im Bereich der Automatisierung konzentriert.
Komax ist ein global tätiges Technologieunternehmen, das sich auf Märkte im Bereich der Automatisierung konzentriert.
Bild: cash

Da selbstfahrende Autos mit einer grossen Zahl an Sensorleitungen ausgestattet werden müssen, kauft Komax mit Exmore eine auf die Verarbeitung solcher Kabelbäume spezialisierte Firma in Belgien. Wieviel Geld Komax dafür auf den Tisch legen muss, bleibt geheim. Exmore mit Hauptsitz in belgischen Beerse beschäftigt laut einer Mitteilung vom Donnerstag rund 60 Mitarbeitende und bedient unter anderem Kunden aus der Automobilindustrie, Luft- und Raumfahrt sowie aus der Medizinaltechnik. Das Kerngeschäft von Exmore bestehe aus der Entwicklung von Fertigungsmaschinen zur automatisierten Kabelverarbeitung.

"Auf dem Weg zum autonomen Fahren wird die Anzahl Sensorleitungen in Fahrzeugen weiter zunehmen und der Bedarf an Lösungen zur automatisierten Verarbeitung steigen", begründete das Komax-Management den Kauf.

Das belgische Unternehmen soll zudem weiterhin vom bisherigen Geschäftsführer und Grossaktionär Luc Sneyders geführt werden, hiess es weiter. In die Komax-Gruppe konsolidiert werde Exmore ab Oktober 2019.

(AWP)

 

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