Der zusammengefasste Einkaufsmanagerindex für Industrie und Dienstleister legte auf 51,0 Punkte von 50,7 Zählern im November zu, wie der Finanzdienstleister S&P Global am Freitag zu seiner monatlichen Unternehmensumfrage mitteilte. Dies ist ein Fünf-Monatshoch. Die Wachstumsschwelle liegt bei 50 Punkten. Im Dienstleistungssektor stieg das Expansionstempo, während das verarbeitende Gewerbe stärker schrumpfte.
Die straffe Geldpolitik der US-Notenbank Federal Reserve dämpft die wirtschaftliche Aktivität tendenziell. Die US-Währungshüter erwarten in ihren Projektionen für das zu Ende gehende Jahr einen Zuwachs beim US-Bruttoinlandsprodukt von 2,6 Prozent. 2024 soll sich das Wachstum dann auf nur noch 1,4 Prozent abschwächen. Fed-Chef Jerome Powell hält eine sogenannte «sanfte Landung» der Konjunktur weiter für ein «plausibles Ergebnis». Dies ist ein Szenario, in dem es der Fed gelingt, die Inflation zu zügeln, ohne dass die Wirtschaft in eine tiefgreifende Rezession abrutscht.
Ziel der Fed ist es, die Teuerung mit hohen Zinsen wieder in den Griff zu bekommen. Sie hielt den geldpolitischen Schlüsselsatz jüngst in der Spanne von 5,25 bis 5,50 Prozent und avisierte für 2024 eine geldpolitische Wende. An den Terminmärkten wird bereits für März mit einer ersten Zinssenkung gerechnet.
(Reuters)
