Die Konzernspitze von Evonik erklärte am Freitag in einer Pflichtmitteilung, dass «ihm eine unverbindliche Ansprache durch die BASF SE zugegangen ist». «Diese ist auf ein freiwilliges öffentliches Übernahmeangebot für sämtliche Aktien der Gesellschaft gerichtet», hiess es weiter. Evonik wolle den Vorgang nicht weiter kommentieren. «Gespräche finden derzeit nicht statt», hiess es weiter.
Zwischen den beiden Konzernen gebe es Kontakte, hatte eine mit dem Vorgang vertraute Person zuvor Reuters gesagt. Ankeraktionär von Evonik ist die Essener RAG-Stiftung, die rund 43 Prozent der Anteile hält. Ihr käme eine Schlüsselrolle bei einer möglichen Übernahme zu. Sie war zunächst nicht für eine Stellungnahme erreichbar.
(Reuters)

