US-Autoriese - Corona-Krise bringt GM in die roten Zahlen - Aktie steigt dennoch

Heftige Absatzeinbussen und Produktionsausfälle wegen der Corona-Pandemie haben den grössten US-Autobauer General Motors (GM) tief in die roten Zahlen gebracht.
29.07.2020 14:05
Mark Reuss, Präsident von General Motors.
Mark Reuss, Präsident von General Motors.
Bild: imago images / ZUMA Press

Im zweiten Quartal fiel unterm Strich ein Verlust von 806 Millionen Dollar (687 Mio Euro) an, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Im entsprechenden Vorjahreszeitraum hatte GM noch 2,4 Milliarden Dollar verdient. Die Erlöse gingen um 53 Prozent auf 16,8 Milliarden Dollar zurück.

Das Unternehmen betonte, ausreichende Kapitalpolster zu haben, um sicher durch die Krise zu kommen. Zum Quartalsende hätten die Liquiditätsreserven im Automobilgeschäft bei 30,6 Milliarden Dollar gelegen. GM habe sich aber einem strikten Sparkurs verschrieben und wolle seine Mittel weiter zusammenhalten. Trotz des starken Rückgangs fiel das Nettoergebnis besser aus als von Analysten erwartet. Die Aktien von General Motors legen vorbörslich 3,8 Prozent zu. 

(AWP)

 
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