Das ⁠entsprechende Barometer sank auf 51,0 von 55,2 ⁠Punkten im Vormonat, wie die University of Michigan am ‌Freitag zu ihrer Umfrage mitteilte. ‌Von der Nachrichtenagentur Reuters ​befragte Ökonomen hatten nur einen Rückgang auf 54,2 Punkte erwartet.

Besonders ältere Verbraucher, Geringverdiener und Konsumenten ohne Hochschulabschluss zeigten sich weniger optimistisch. Diese Gruppen ‌gelten als besonders anfällig für einen Kaufkraftverlust durch die Inflation. Nur noch acht Prozent aller Verbraucher ​erwarten, dass ihr Einkommenswachstum in den ​kommenden zwölf Monaten die ​Inflation übertreffen wird. Im Dezember 2024 waren es noch ‌18 Prozent.

Die Inflationserwartungen für das kommende Jahr stiegen leicht von 4,2 Prozent im Juli ​auf ​4,3 Prozent in ⁠diesem Monat. Der aktuelle Wert liegt ​deutlich über ⁠den 3,4 Prozent vom Februar vor Beginn des ‌Iran-Konflikts sowie über allen Werten des Jahres 2024. Die langfristigen Inflationserwartungen verharrten den ‌dritten Monat in Folge bei ​3,3 Prozent.

(Reuters)