⁠Die Sparte mit klinischer Ernährung und Babynahrung solle in ein eigenständiges, börsennotiertes ⁠Unternehmen überführt werden, teilte Abbott am Mittwoch mit. ‌Damit wolle sich Abbott künftig auf ‌seine Kernbereiche Diagnostik ​und Medizintechnik konzentrieren. «Diese Trennung wird beiden Unternehmen zugutekommen und jedes für den maximalen Erfolg in seinem jeweiligen Markt rüsten», erklärte Konzernchef Robert Ford. ‌Die Abspaltung soll den Plänen zufolge bis Ende 2027 abgeschlossen sein.

Im Zuge der Ankündigung senkte ​Abbott seine Umsatzprognose für das Jahr ​2026. Der Konzern rechne ​nun mit einem Wachstum von etwa sechs Prozent, nachdem ‌zuvor eine Spanne von 6,5 bis 7,5 Prozent erwartet worden war. Im abgelaufenen Quartal ​traf ​Abbott mit einem bereinigten ⁠Gewinn von 1,42 Dollar ​je Aktie genau ⁠die durchschnittliche Analystenschätzung. Die Aktie von Abbott ‌gab im vorbörslichen US-Handel um rund zwei Prozent nach.

(Reuters)