⁠Die Massnahme trete am Montag auf dem Stützpunkt ‌Kadena in Okinawa in Kraft, ‌berichtete die südkoreanische ​Nachrichtenagentur Yonhap am Freitag unter Berufung auf US-Militärvertreter in Japan.

Hintergrund sei die Sorge, dass die in den Fahrzeugen verbauten Kameras ‌und Sensoren sensible Informationen sammeln und weiterleiten könnten. Das Verbot gelte ausnahmslos für Fahrzeuge von Stützpunktpersonal, Auftragnehmern, ​Unternehmen und Taxis. Stellungnahmen des US-Militärs ​in Japan sowie ​von BYD lagen zunächst nicht vor.

Die US-Regierung hatte ‌BYD im Juni zusammen mit anderen chinesischen Konzernen wie Alibaba, Baidu und Nio auf ​eine ​Liste von Unternehmen ⁠gesetzt, die nach ihrer Einschätzung ​das chinesische Militär ⁠unterstützen. Alibaba hat inzwischen gegen die US-Regierung ‌geklagt. Das chinesische Aussenministerium protestierte gegen die Liste und bezeichnete sie als diskriminierend ‌und unangemessen.

(Reuters)