US-Währungshüterin - Fed will «Brücke» zur Konjunkturerholung bauen

Die US-Notenbank Fed hat nach den Worten einer führenden Währungshüterin einen langen Atem bei der Bekämpfung der Corona-Rezession.
23.06.2020 19:00
Ein Fussgänger mit Maske vor dem Federal-Reserve-Gebäude in Washington.
Ein Fussgänger mit Maske vor dem Federal-Reserve-Gebäude in Washington.
Bild: imago images

Die Zentralbank werde "alles tun", um eine ausreichend lange "Brücke" zu bauen, die die Wirtschaft zur Erholung tragen könne, sagte die Chefin des Fed-Bezirks San Francisco, Mary Daly, am Dienstag dem Sender CNN. Die Währungshüter in der Führungsetage der Fed erwarten im Mittel, dass die Wirtschaftsleistung dieses Jahr um 6,5 Prozent einbrechen und 2021 um 5,0 Prozent zulegen wird.

Instrumente zur Stützung der Wirtschaft

Die Fed hat mit Notfallprogrammen und Wertpapierkäufen dazu beigetragen, die US-Wirtschaft über Wasser zu halten. Notenbankchef Jerome Powell hat dem Kongress jüngst geraten, die von der Corona-Pandemie gebeutelte Wirtschaft weiter zu stützen. Er betonte, die Währungshüter hätten sich darauf festgelegt, die gesamte Bandbreite ihrer Instrumente zur Stützung der Wirtschaft zu nutzen. Die Notenbank stehe bereit, mehr zu tun, falls es die Konjunkturerholung erfordere.

(Reuters)