⁠Das US-Bruttoinlandsprodukt wuchs im zweiten Quartal mit ⁠einer auf das Jahr hochgerechneten Rate von 2,2 ‌Prozent, wie das ‌Handelsministerium am Mittwoch ​in Washington mitteilte. Eine frühere Schätzung hatte nur ein Plus von 1,5 Prozent ergeben. Angekurbelt wurde das Wachstum vor allem ‌von privaten Konsumausgaben, Investitionen und Exporten.

«Der Befund bleibt also, dass die US-Wirtschaft ​robust wächst», sagte der Chefvolkswirt ​der Bank Bethmann HAL, Alexander ​Krüger. Für das gerade ablaufende dritte ‌Quartal deute sich sogar eine Wachstumsbeschleunigung an. «Ein ansprechendes Wirtschaftswachstum ist eigentlich ein Garant, um ​Zwischenwahlen zu ​gewinnen», betonte ⁠Krüger mit Blick auf ​die Regierung von Präsident ⁠Donald Trump und die sogenannten ‌Midterms im November. «Wegen hoher Energiepreise und des Iran-Kriegs liegt ‌der Fokus der US-Bürger aber eher ​woanders.»

(Reuters)