Der Einkaufsmanagerindex ISM fiel um 0,1 Punkte auf 54,5 Zähler, wie das Institute for Supply Management (ISM) am Donnerstag in Tempe mitteilte. Volkswirte hatten im Schnitt mit einem Anstieg auf 55 Punkte gerechnet.

Der ISM-Index bleibt aber klar über der Wachstumsschwelle von 50 Punkten und signalisiert damit eine Zunahme der wirtschaftlichen Aktivität. Der Indikator für neue Aufträge legte zu. Auch beim Beschäftigungsindikator ging es nach oben.

Der Gesamtindex liege klar im Wachstumsbereich und «so sollten keine konjunkturellen Sorgenfalten entstehen», kommentierte Helaba-Ökonom Ralf Umlauf die Umfragedaten. Im Hinblick auf die US-Notenbank Fed dürften die bereits ausgeprägten Zinserhöhungserwartungen nicht nochmals verstärkt werden.

(AWP)