Der Betrieb und das Auffüllen der Automaten werden an den Zürcher Essens- und Getränkeautomaten-Anbieter Boostbar übergeben, wie Valora am Montag in einem Communiqué bekannt gab. Zusätzlich stellt Boostbar die Software und Nutzeroberfläche bereit. Durch die Umrüstung auf das System von Boostbar werde auch das Nutzungserlebnis für die Kunden besser, hiess es weiter. Die Benutzungsoberfläche der Automaten werde modernisiert, um die Bedienung einfacher und intuitiver zu gestalten, sagte eine Valora-Sprecherin auf Anfrage der Nachrichtenagentur AWP.

In einem ersten Schritt würden die bestehenden Automaten mit der Technologie von Boostbar nachgerüstet. Künftig werden zudem neue Automaten zum Einsatz kommen, sagte die Sprecherin.

Kein Stellenabbau

«Die Partnerschaft mit Boostbar ist in erster Linie eine Optimierung unserer internen Prozesse. Sie soll dazu beitragen, die Verfügbarkeit der Produkte und die Einsatzbereitschaft der Automaten weiter zu verbessern und den Betrieb effizienter zu gestalten», sagte die Sprecherin: «Es kommt zu keinem Stellenabbau bei Valora.»

Dank der Partnerschaft mit Boostbar könne sich Valora künftig stärker auf das eigene Kerngeschäft fokussieren. So behalte Valora die Sortimentsgestaltung und die Promotionen weiter in eigener Hand.

Mit der Partnerschaft will Valora auch expandieren: «Gerade an Tankstellen sehen wir noch viel Potenzial», erklärte Roger Vogt, CEO von Valora Retail und Food Service, in der Mitteilung. Insbesondere mit dem Partner Volenergy, der die BP-, Ruedi Rüssel und Miniprix-Tankstellen betreibt, seien einige neue Standorte an Tankstellen geplant, hiess es.

«Im Fokus stehen dabei nicht zuletzt Standorte, die bisher ohne klassischen Tankstellenshop und damit auch ohne Snackangebot auskommen mussten.» Wie viele neue Standorte geplant seien, dazu könne man derzeit keine konkreten Zahlen nennen, sagte die Sprecherin.

Derzeit hat Valora mehrere hundert Verkaufsautomaten. Diese stünden vorwiegend neben Verkaufsstellen von K Kiosk und den Avec-Läden. Das Sortiment umfasst Snacks und Getränke, aber auch einzelne Non-Food-Artikel: Konstant beliebt seien Präservative und Schwangerschaftstests, hiess es weiter.

(AWP)