Der Erlös sei in den drei Monaten bis Ende Juni im Vergleich zum Vorjahr um rund 14 Prozent auf 11,6 Milliarden US-Dollar nach oben geklettert, teilte Visa am späten Dienstagabend mit. Der um Sondereffekte bereinigte Nettogewinn legte zum entsprechenden Vorjahreszeitraum um acht Prozent auf 6,3 Milliarden Dollar zu. Bei beiden Kennzahlen hatten Analysten mit weniger gerechnet. Die Visa-Aktie verlor im nachbörslichen Handel dennoch rund zwei Prozent.

Das Ausgabeverhalten von Konsumenten und Konzernen bleibe widerstandsfähig, wurde Unternehmenschef Ryan McInerney in der Mitteilung zu den Zahlen zitiert. Für Abfindungen legte Visa gut eine halbe Milliarde Dollar zur Seite. Bloomberg zufolge streicht das im US-Standardwerteindex Dow Jones notierte Unternehmen etwa sieben Prozent der Arbeitsplätze. Das entspricht circa 2600 Stellen, wie die Nachrichtenagentur unter Berufung auf eine interne Mitteilung des Firmenchefs berichtete.

(AWP)