Wegen RES-Brokergeschäft - Credit Suisse bezahlt Busse in den USA

Die Credit Suisse hat in den USA eingewilligt, für Geschäft aus früheren Jahren eine Busse in Höhe von 10 Millionen US-Dollar zu bezahlen.
29.09.2018 11:29
Am Hauptsitz der Credit Suisse in Zürich.
Am Hauptsitz der Credit Suisse in Zürich.
Bild: cash

Wie die US-Börsenaufsicht SEC am Freitagabend schreibt, handle es sich um Verfehlungen im sogenannten Retail Execution Services-Geschäft (RES) aus früheren Jahren, das mittlerweile von der CS nicht mehr angeboten wird.

Die CS habe das RES-Desk eingerichtet, um Aufträge für andere Broker auszuführen, die im Auftrag von Privatkunden handelten. Dabei seien in der Periode von September 2011 bis Dezember 2012 bei der Abwicklung von Kundenaufträgen laut SEC wesentliche Falschdarstellungen oder Auslassungen in Transparenzfragen, als es etwa um die Preisfestsetzung von Produkten ging, festgestellt worden. Dabei ging es um die für die Kunden nur limitiert zugänglichen sogenannten Dark Pools.

(AWP)

 
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