Die Aktien von Straumann verlieren 2,1 Prozent auf 134,7 Franken, während der Gesamtmarkt gemessen am Swiss Performance Index (SPI) 0,5 Prozent tiefer steht. Auf Wochensicht gewinnt der Titel trotzdem 12 Prozent und auf Jahressicht beträgt das Kursplus sogar 28 Prozent.
Die positiven Trends aus dem dritten Quartal dürften sich fortgesetzt haben, schreibt Analyst David Adlington. So erwarte er vor allem in China eine deutliche Verbesserung, was aber auch an der tiefen Vergleichsbasis liege. Allerdings dürften die Währungsentwicklungen belastet haben, so der Experte weiter. Er senke seine EPS-Schätzungen für das kommende Jahr um 7 Prozent. Das höhere Kursziel sei denn auch eine Anpassung die höhere durchschnittliche Bewertung des Sektors.
Straumann hat im dritten Quartal den Umsatz erneut gesteigert, wie das Unternehmen Ende Oktober berichtete. Der Hersteller von Dentalimplantaten spürte aber auch einige Gegenwinde. Das organische Wachstum fiel etwas tiefer aus als in der Vorjahresperiode.
Konkret hat Straumann im dritten Quartal 570,6 Millionen Franken umgesetzt. Das entspricht einem Plus von 3,7 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Das organische Wachstum wiederum bezifferte die Gruppe auf 11,4 Prozent (VJ 12,2 Prozent). Gewinnzahlen legt Straumann zu diesem Zeitpunkt traditionell nicht vor.
Mit Material der Nachrichtenagentur AWP.
