Er teilte am Mittwoch nach seiner Sitzung mit, die chemische und pharmazeutische Industrie seien nicht bereit, die Auskunftsstelle auf freiwilliger Basis dauerhaft substanziell zu unterstützen. Dabei sei Tox Info Suisse vor rund sechzig Jahren auch dank privater Träger gegründet worden.
Mit Anpassungen des Chemikaliengesetzes und des Heilmittelgesetzes will der Bundesrat die beiden Industriezweige nun zur Mitfinanzierung zwingen. Ein entsprechender Vorschlag geht bis Mitte Februar in die Vernehmlassung.
Die neue Regelung koste die beiden Industriezweige durchschnittlich rund 240 Franken für Hersteller von Chemikalien und gegen 5300 Franken für Zulassungsinhaberinnen von Arzneimitteln pro Jahr.
(AWP)
