Es kam wie erwartet: Die Quartalszahlen Ende Juli schoben die Aktie von Microsoft ganz kräftig binnen weniger Tage um 20 Prozent nach oben. Die Anfang Juli von mir an dieser Stelle empfohlenen Calls konnten sich verdoppeln bis vervierfachen. Und seit Anfang August geht es mit der Aktie des Tech-Giganten weiter nach oben. Da ist aber noch mehr drin. Gerade in den nächsten Wochen sollten Calls auf Microsoft im Depot sein.
Derzeit wird die Aktie des Softwareanbieters von Cloud-Dienstleistungen und Betreibers von Rechenzentren auch von einer Neubewertung des Sektors angeschoben. Vor etwa drei Wochen hoben mehrere Analystenhäuser die Kursziele von Firmen wie Microsoft, die sich stark auf Software as a Service (SaaS) spezialisiert haben, also die Alternative zum Kauf mit Nutzung von Software im Abomodell, deutlich an.
Dieses Geschäftsmodell sichert Microsoft gut planbare und zuverlässige Einkünfte. Inzwischen erzielt Microsoft so etwa 40 Prozent seiner Umsätze und Gewinne. Kurz zurück zu den Quartalszahlen Ende Juli. Die lagen weit über der Erwartung. Microsoft steigerte den Umsatz in den drei Monaten um 18 Prozent auf 90 Milliarden Dollar. Bei der Cloud-Plattform Azure gab es sogar ein Plus von 43 Prozent und das gesamte Cloud-Segment sprang 24 Prozent nach oben.
Der Periodenüberschuss zeigte einen deutlich überproportionalen Anstieg um 31 Prozent auf 35,8 Milliarden Dollar und das bestätigte erneut die Position von Microsoft als reine Gelddruckmaschine. Eine Netto-Gewinnmarge von rund 40 Prozent – das ist einfach nur noch sensationell. Umsatz und Gewinn lagen damit rund drei und mehr als zehn Prozent über der Erwartung der Analysten.
Getrieben von den starken Zahlen und der positiven Lageeinschätzung der Analysten kletterte die Aktie von Microsoft vor wenigen Tagen auf ein neues Allzeithoch. Und jetzt könnte sich die Geschichte wiederholen. Denn am 28. Oktober kommen die nächsten Quartalszahlen von Microsoft. Angesichts des extremen Wachstums im letzten Dreimonatszeitraum erwarte ich auch jetzt wieder robuste bis sehr robuste Zuwächse.
Microsoft notiert nur knapp unter dem Widerstand beim damaligen Allzeithoch aus 2025 bei rund 542 Dollar und entsprechend auch nur ganz wenig unter dem Rekordhoch von vergangener Woche bei 543 Dollar.
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Mit einem Call setzten risikofreudige Anleger darauf, dass die Zahlen Ende Oktober erneut über der Erwartung liegen und dass Microsoft dann auf neue Kursrekorde stürmen kann. 550 Dollar - Kurssteigerungen um vier Prozent - dürften kein Problem sein. Da Microsoft aber in den letzten Jahren fast immer nach Vorlage der Quartalszahlen im Oktober stark steigen konnte, halte ich im November sogar Kurse im Bereich von 560 bis 570 Dollar für erreichbar.
Ein Call mit 5er-Hebel (ISIN: CH1584433184) verspricht bei solchen Kurssteigerungen von sechs bis acht Prozent Gewinne zwischen 30 und 40 Prozent. Ein Zertifikat mit 7er-Hebel (ISIN: CH1599119059) würde sogar 40 bis 60 Prozent zulegen. Ein Call mit 13er-Hebel (ISIN: CH1618150010) könnte sich verdoppeln.
| Produkt | Emittent | Basiswert(e) | Typ | Whg. | Risiko |
|---|---|---|---|---|---|
| CH1584433184 LEON Long Mini-Future (Stop Loss 437.12) |
Leonteq Securities | Microsoft Corp. | Long | CHF | Gering |
| CH1599119059 VT Long Mini-Future (Stop Loss 480.58) |
Bank Vontobel | Microsoft Corp. | Long | CHF | Mittel |
| CH1618150010 UBS Long Mini-Future (Stop Loss 515.11) |
UBS | Microsoft Corp. | Long | CHF | Hoch |
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