Ob Elon Musk jetzt noch Billionär ist, ist nicht entscheidend. Je nach Kursstand seiner Firmen Tesla und SpaceX kann der reichste Mensch der Welt die Billion mal knacken, mal etwas darunter liegen. Aktuell wird sein Vermögen auf etwa 900 Milliarden Dollar geschätzt.

Viele wichtiger als so eine Momentaufnahme sind allerdings die Perspektiven seines Imperiums – und das dann auch für seine Aktionäre. Besonders spring-freudig zeigt sich seit August Tesla. Die Aktie des E-Autoherstellers bringt in drei Monaten ein Plus von 30 Prozent.

Derzeit läuft es aber auch rund beim Nasdaq-Mitglied. So lagen die Zahlen zum dritten Quartal Anfang Oktober über der Erwartung. Hatten Analysten für den Dreimonatszeitraum rund 460'000 Tesla-Auslieferungen erwartet, so waren es fast 487'000.

Gut läuft es auch bei den Robotaxis. Die extra für diese autonomen Taxis entworfenen Cybercabs übertrafen im Oktober mit Zulassungszahlen in Texas von mehr als 400 die Erwartungen. Das sind zwar nur kleine Zahlen. Aber diese Fahrzeuge gehen in die Testflotte von Tesla. Die Auslieferung an Kunden soll Ende des Jahres anlaufen.

Ende 2027 sollen in den Fabriken in Austin und Shanghai dann bereits 100'000 Cybercabs vom Band gelaufen sein. Ein Jahr später will Musk die weltweite Massenproduktion dieser Fahrzeuge erreicht haben mit Stückzahlen, die deutlich in Richtung zwei Millionen Cybercabs gehen. 2030 soll dann das Produktionsziel von vier Millionen Stück dieser automatisieren E-Autos aus den Fabriken kommen.

Musk ist deshalb besonders zuversichtlich, weil diese Cybercabs als autonome Taxis keinen Fahrer brauchen und die Fahrtkosten deshalb weit unter herkömmlichen Taxis liegen. Im Probebetrieb in Texas waren die Cybercabs schon von Anfang an mit etwa 1,40 Dollar je Kilometer rund ein Drittel günstiger als herkömmliche Taxis. Der Zielwert von 20 bis 30 US-Cent für den Kilometer würde die prognostizierten hohen Absatzzahlen plausibel machen.

Teuer sollen die Cybercabs nicht sein. Musk will diese für 30'000 Dollar verkaufen, die Produktionskosten sollen bei 25'000 Dollar liegen. Rechnet man das hoch und unterstellt man die Zielerreichung von vier Millionen Cybercabs pro Jahr in 2030, dann könnte Tesla damit in 2030 Umsätze von 120 Milliarden Dollar schreiben – nur mit den Cybercabs. Der Gewinnbeitrag dieser autonomen Taxis würde dann bei 20 Milliarden Dollar jährlich liegen.

Bezogen auf die Werte 2025 würde Tesla damit den Umsatz in 2030 auf etwa 200 Milliarden Dollar verdoppeln, den Gewinn auf annähernd 25 Milliarden Dollar verfünffachen. Das würde der Aktie natürlich mittel- bis langfristig enormes Potenzial eröffnen. Ist Tesal damit für konservative Anleger ein Wert zum kaufen und liegen lassen, so setzen kurzfristig- und trading-orientierte Anleger jetzt mit einem Call auf schnelle Kursgewinne.

Passende Partner-Produkte zu Tesla (Calls)

Die Aktie hat nicht nur die untere Begrenzungslinie des übergeordneten Aufwärtstrends aus 2024 erreicht, sondern auch die psychologische Marke beim Widerstand von 400 Dollar. Klappt der Sprung über diese Hürden, sind bei Tesla vielleicht Kurssteigerungen von zehn bis 15 Prozent bis in den Bereich um 440 oder 450 Dollar drin.

Schon ein Call mit relativ geringem, wenig spekulativem 4er-Hebel (ISIN: CH1589693113) bringt dann richtig Freude und Kurssteigerungen um 40 Prozent. Ein Zertifikat mit 7er-Hebel (ISIN: CH1620422738) würde 70 bis 100 Prozent zulegen. Ein Call mit deutlich höherem 11er-Hebel (ISIN: CH1613556898) könnte 100 bis 150 Prozent nach oben spurten.

 
Produkt Emittent Basiswert(e) Typ Whg. Risiko
CH1589693113
UBS Long Mini-Future (Stop Loss 316.96)
UBS Tesla Inc. Long CHF  
CH1613556898
LEON Long Mini-Future (Stop Loss 376.10)
Leonteq Securities Tesla Inc. Long CHF  
CH1620422738
VT Long Mini-Future (Stop Loss 363.73)
Bank Vontobel Tesla Inc. Long CHF  

 

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