Die Empfehlung Mitte Juni ging voll auf. Damals kam es zu fallenden Ölpreisen und zu Friedenssignalen am Persischen Golf. Und das ist gut für Fluggesellschaften wie die Deutsche Lufthansa. Tiefere Ölpreise bedeuten geringere Kosten. Aussicht auf Frieden - damals konkret am Golf - ist häufig verbunden mit dem Ende von Flugbeschränkungen oder langen kostenintensiven Umleitungen von Flugrouten um Kriegsgebiete.
Und wie erwartet ging es schon wenige Tage nach der Empfehlung von Lufthansa vor vier Monaten mit der Aktie der Airline steil nach oben. Innerhalb von zwei Wochen konnte die Aktie zehn Prozent zulegen, das Kursziel von zehn Euro war erreicht. Die damals empfohlenen Calls auf die Fluggesellschaft brachten Kursgewinne - wie gesagt, innerhalb weniger Wochen - von 50 bis 150 Prozent.
Von diesem Dreijahreshoch ist die Aktie aber nun wieder steil abgefallen und notiert sogar unter dem Ausgangslevel von Mitte Juni. Das Szenario hat sich aber auch grundsätzlich gedreht. Der Ölpreis - und damit auch Kerosin - ist massiv gestiegen. Friedenshoffnung am Golf wurde getrübt durch immer weitere Bombardements und Sperrungen von Schiffsrouten. Obendrein kassierte Lufthansa auch noch seine Prognose für dieses Jahr.
Infolgedessen hat die Airline seit Anfang Juli 30 Prozent an Wert verloren. Aber genau das ist die Story für risikofreudige Anleger. Denn vom aktuellen Niveau aus bestehen grosse Chancen auf die nächste steile und vor allem auch schnelle Kurserholung.
Fundamental gesehen ist die Aktie mit einem Abschlag zum Buchwert von 25 Prozent deutlich unterbewertet. Dazu kommt die Charttechnik. Lufthansa notiert jetzt exakt auf der unteren Begrenzungslinie des Aufwärtstrends vom Juni 2025. Von hier aus konnte der Titel in den letzten 16 Monaten bereits dreimal schnell und massiv nach oben abprallen. Schon innerhalb von zwei Monaten waren dabei jedes Mal Kurssteigerungen von 15 Prozent drin, ein bis zwei Monate später standen sogar jedes Mal Kursgewinne von 20 Prozent und mehr zu Buche.
Passende Partner-Produkte zu Lufthansa (Calls)
Mit einem Call spekulieren Anleger auf den vierten Rebound von der Trendlinie seit Juni 2025 und Kurse der Fluggesellschaft noch in diesem Jahr von zumindest 8,30 Euro. Ein Zertifikat mit 7er-Hebel (ISIN: CH1445424281) würde sich dabei bereits verdoppeln.
Ein Call mit 9er-Hebel (ISIN: CH1594888807) könnte 130 Prozent zulegen. Ein Zertifikat mit 11er-Hebel (ISIN: CH1479392958) verspricht sogar Gewinne von 160 Prozent und mehr.
| Produkt | Emittent | Basiswert(e) | Typ | Whg. | Risiko |
|---|---|---|---|---|---|
| CH1445424281 VT Long Mini-Future (Stop Loss 6.36) |
Bank Vontobel | Deutsche Lufthansa AG | Long | CHF | Gering |
| CH1479392958 LEON Long Mini-Future (Stop Loss 6.75) |
Leonteq Securities | Deutsche Lufthansa AG | Long | CHF | Hoch |
| CH1594888807 UBS Long Mini-Future (Stop Loss 6.59) |
UBS | Deutsche Lufthansa AG | Long | CHF | Mittel |
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