Oktober? Viele Anleger bekommen bei Erwähnung dieses Monats ein mulmiges Gefühl. Immerhin gab es 1929 den legendären Börsencrash im Oktober mit anschliessender Rezession und auch 1987 rauschten die Aktienkurse in dem Monat steil nach unten. Viele Anleger sind deshalb vorsichtig, wenn es um Investments im Oktober geht.

Aber diese Angst, die Vorsicht, ist fehl am Platz. 1929 und 1987 dürften sich so kaum mehr wiederholen. Was war 1929 besonders schiefgelaufen? Nach dem Crash mit katastrophalen Verlusten für Millionen Menschen und einem Abgleiten der US-Wirtschaft in die Rezession drehte die US-Notenbank die Stellschrauben genau in die falsche Richtung. Die Geldpolitik wurde restriktiv und die Fed entzog dem Markt Liquidität. Genau das verschärfte die Krise immer weiter.

1987 war der brutale Absturz in kurzer Zeit um 25 Prozent Folge von Handelssystemen, die nach Unterschreiten bestimmter Grenzwerte gnadenlos und automatisiert Verkaufswellen auslösten und über die Märkte schickten. Beides ist heute anders reguliert. «Whatever it takes», koste es was es wolle, ist der Spruch der US-Notenbank seit Jahrzehnten. Die Rettung des Finanzsystems wird nötigenfalls auch mit gigantischen Geldpaketen eingeleitet. Der Fed-Chef Ben Bernanke etwa ging mit seinem Spruch, Geld nötigenfalls auch mit dem Hubschrauber abzuwerfen, als «Helicopter-Ben» in die Geschichte ein.

Und ein Kollaps wie 1987 wegen falsch programmierter Handelssysteme dürfte sich so auch kaum wiederholen. Einer der Hebel, die das verhindern können, sind Handelsunterbrechungen bei starken Kursverlusten.

Per se muss also kein Börsianer mehr vor dem historischen Hintergrund Angst vor Oktober haben. Ganz im Gegenteil. In diesem Jahr spricht viel dafür, dass jetzt zeitnah eine Kursrakete zünden wird.

Da ist zuerst die Statistik. Seit Start des Dow Jones im Jahr 1896 verzeichnete der Index in 76 Jahren oder rund 60 Prozent der Jahre Kurssteigerungen. Und mit einem Kursanstieg um 14 Prozent war der Oktober 2022 der stärkste Börsenmonat, den die Wall Street je gesehen hat.

Dow Jones Kursentwicklung

In diesem Jahr spricht ganz konkret die Politik für kräftige Kurssteigerungen und das könnte sofort losgehen: Die Midterms in den USA. Bis in den Spätsommer sind die Jahre mit Zwischenwahlen in den USA wegen der politischen Unsicherheit häufig schwach. Tatsächlich hat der Dow Jones seit seinem Allzeithoch im August fünf Prozent an Wert verloren. Dann allerdings, wenn sich die Unsicherheit in Form von immer präziseren Wahlumfragen auflöst, läuft der Oktober zur Höchstform auf.

Mit durchschnittlichen Kursgewinnen von drei Prozent ist der Oktober in einem Midterm-Jahr der stärkste Monat im Dow Jones überhaupt. In dreiviertel aller Midterm-Oktober schnitt dieser Monat mit Kursgewinnen ab.

Und damit ist dann aber noch lange nicht Schluss. Die Midterms in diesem Jahr fallen auf den 3. November. Und historisch betrachtet gab es von da ab im Dow Jones durchschnittliche Kurssteigerungen in den folgenden sechs Monaten von 14 Prozent.

Passende Partner-Produkte zu Dow Jones (Calls)

Es sieht also sehr gut aus für den Dow Jones im Jahr 2026. Risikofreudige Anleger setzen mit einem Call auf mögliche Kurssteigerungen des Index bis Monatsende. Relativ kleine Gewinne im Index von drei Prozent können mit einem Call auf ein Vielfaches gehebelt werden.

Ein Call auf den Index mit 6er-Hebel (ISIN: CH1442729195) verspricht schon bei moderaten Kursgewinnen des Dow Jones Steigerungen von 20 Prozent. Und sollte der Index wie statistisch betrachtet in den folgenden sechs Monaten die durchschnittliche Performance nach Midterms von 14 Prozent schaffen, wären mit diesem Call Gewinne um 80 Prozent vorstellbar. Ein Zertifikat mit 8er-Hebel (ISIN: CH1546047460) verspricht bei Steigerungen des Dow Jones im Oktober von drei und in den folgenden sechs Monaten von 14 Prozent sogar 25 Prozent bis hin zur Kursverdoppelung.

Ein spekulativer Call auf den Dow Jones mit 20er-Hebel (ISIN: CH1610994332) könnte bei einem Plus des Index im Oktober von drei Prozent mehr als 50 Prozent zulegen. Bei Steigerungen in den Folgemonaten um 14 Prozent würde sich dieses Zertifikat verdreifachen.

 
Produkt Emittent Basiswert(e) Typ Whg. Risiko
CH1442729195
UBS Long Mini-Future (Stop Loss 45.090.40)
UBS Dow Jones Industrial Average Index Long CHF Gering
CH1546047460
LEON Long Mini-Future (Stop Loss 46.783.60)
Leonteq Securities Dow Jones Industrial Average Index Long CHF Mittel
CH1610994332
VT Long Mini-Future (Stop Loss 50.530.00)
Bank Vontobel Dow Jones Industrial Average Index Long CHF Hoch

 

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