Die Kaufkraft der Arbeitnehmer sei in den letzten Jahren gesunken, was auf die seit zehn Jahren stagnierenden Reallöhne zurückzuführen sei, beklagte Travailsuisse am Montag vor den Medien in Bern. Besonders stark belaste die Haushalte der starke Anstieg der Krankenkassenprämien.
Zwischen 2023 und 2026 belief sich der durch die Krankenkassenprämien verursachte Einkommensverlust laut dem Dachverband auf 1,3 Prozent für eine alleinstehende Person und auf 2 Prozent für eine Familie mit zwei Kindern. Dies entspreche einer zusätzlichen jährlichen Belastung von 1160 beziehungsweise 2700 Franken.
Der schwindende finanzielle Spielraum bremse den Konsum und werde für eine wachsende Zahl von Menschen ein Problem, so Travailsuisse weiter.
(AWP)
