«Wenn sich die Situation wirklich verschlimmert und die Schifffahrt zum Erliegen kommen würde, könnten wir einen Effekt auf das Ergebnis nicht ausschliessen», sagte er weiter. Mit Ergebnis ist der Unternehmensgewinn gemeint.
«Wir haben natürlich ein paar Möglichkeiten, die Produktion, die Fahrweise unserer Anlagen ein Stück weit anzupassen, um mit den Beständen, die wir haben, länger arbeiten zu können.» Man habe auch noch Alternativen zur Anlieferung per Schiff. So würde man mehr auf die Bahn setzen. Geprüft werde auch, wie viel über die Strasse kommen könne. «Wir sind weit davon entfernt, irgendwelche Hochofen erkalten zu lassen», betonte er.
Nach früheren Angaben vom Montag erhält Thyssenkrupp täglich 50.000 bis 60.000 Tonnen Rohstoffe per Schiffe, vor allem Erze und Kohle. «Eine Verlagerung auch nur eines Teils dieser Mengen auf die Strasse ist keine realistische Lösung», hatte eine Sprecherin dazu erklärt./tob/DP/stk
(AWP)
