Damit wären Reporterinnen und Reporter dieser Medienhäuser von Pressekonferenzen und Terminen Trumps im Oval Office ausgeschlossen. CNN ist einer der bekanntesten Nachrichtensender weltweit. «Politico» gehört zum Portfolio des deutschen Medienkonzerns Axel Springer. Wie weitreichend das Verbot ist und ob die Journalisten auch nicht mehr auf Regierungsflügen in der Air Force One dabei sein dürfen, blieb unklar.

Die Medienhäuser sind nicht die Ersten, die von Verboten betroffen sind. Zu Beginn seiner im Januar 2025 angetretenen zweiten Amtszeit war etwa der Nachrichtenagentur Associated Press (AP) der Zugang zum Weissen Haus erschwert worden.

Trumps Feldzug gegen Medien

Trump führt in seiner zweiten Amtszeit einen Feldzug gegen ihm missliebige Medien. Journalisten beleidigt er häufig, wenn ihm die Fragen, die sie ihm stellen, nicht gefallen. Wohlwollende Berichterstattung wird dagegen ausdrücklich gelobt.

Das Weisse Haus hatte verstärkt rechte Influencer in die Gruppe der Journalisten gelassen, die Zutritt zum Weissen Haus haben. Bei Pressekonferenzen der früheren Regierungssprecherin Karoline Leavitt durfte jedes Mal ein anderes vom Weissen Haus handverlesenes Medium die erste Frage stellen. Bei den vermeintlichen Fragen handelt es sich dann meist eher um wie bestellt wirkende Themen.

Ein weiteres Instrument Trumps ist es, Medienhäuser mit Klagen zu überziehen. Betroffen waren schon die «New York Times», der britische Sender BBC und die US-Sender CBS und ABC. Kritiker sehen in Trumps Klagen gezielte Einschüchterungsversuche und einen Angriff auf die Pressefreiheit./rin/DP/nas

(AWP)