Die harte Arbeit, etwa bei notwendigen Kostensenkungen, zeige Ergebnisse, sagte Trumpf-Chefin Nicola Leibinger-Kammüller laut Mitteilung. «Insbesondere der gestiegene Auftragseingang stimmt uns optimistisch für das laufende Geschäftsjahr, in dem wir weiteres Wachstum erwarten.»

Bei aller gebotenen Vorsicht gehe Trumpf von einer konjunkturellen Trendwende in seinem Geschäft aus. Der positive Trend des abgelaufenen Geschäftsjahrs habe sich im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahrs eindeutig bestätigt, sagte Leibinger-Kammüller. Trumpf rechne mit einem prozentualen Umsatzwachstum im niedrigen zweistelligen Bereich, sagte Finanzchef Lars Grünert auf Nachfrage.

Auftragseingänge legen wieder zu

Im Tagesgeschäft lief es im vergangenen Geschäftsjahr wieder deutlich besser. Das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) kletterte von 59 auf 480 Millionen Euro. Nach drei Geschäftsjahren mit sinkenden Auftragseingängen verzeichnete Trump hier zudem einen Anstieg um 6,6 Prozent auf 4,5 Milliarden Euro.

Der Umsatz stieg minimal von 4,33 auf 4,34 Milliarden Euro. Die USA waren dabei mit 772 Millionen Euro und einem Plus von 16,8 Prozent der umsatzstärkste Einzelmarkt. In Deutschland (minus 6,4 Prozent) und China (minus 7,4 Prozent) sanken die Erlöse.

Zum Ende des Geschäftsjahrs arbeiteten für Trumpf weltweit 17.583 Menschen und damit 720 weniger als im Vorjahr. In Deutschland sank die Zahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter um 7,1 Prozent auf 8.675./rwi/DP/jha

(AWP)