Das sind 18 Prozent mehr als zweiten Quartal 2025, wie der Branchenverband Swiss Structured Products Association (SSPA) am Donnerstag mitteilte. Das Startquartal 2026 war allerdings mit 79 Milliarden noch besser.

«Die Umsatzzahlen des zweiten Quartals zeigen, dass strukturierte Produkte auch in einem weiterhin anspruchsvollen Marktumfeld stark nachgefragt werden», sagte SSPA-Präsident Georg von Wattenwyl in der Mitteilung.

Erneut sehr beliebt waren im zweiten Quartal Renditeoptimierungsprodukte, welche mit 34 Milliarden rund die Hälfte des Umsatzes ausmachten. Auch sehr gefragt waren Hebelprodukte, die mit 21 Milliarden Franken einen Umsatzanteil von 31 Prozent erreichten. Kapitalschutzprodukte erreichten 9 Prozent des Umsatzes und Partizipationsprodukte 8 Prozent.

Aktien blieben mit 53 Prozent Umsatzanteil die dominierende Anlageklasse vor den Devisen mit 30 Prozent. Dahinter folgen mit grossen Abstand Anleihen (11 Prozent) und Rohstoffe (3 Prozent). 61 Prozent der Umsätze wurden auf dem Primärmarkt und 39 Prozent auf dem Sekundärmarkt erzielt.

An der Erhebung für das zweite Quartal 2026 nahmen die SSPA-Mitglieder Waadtländer Kantonalbank (BCV), Barclays Capital, Goldman Sachs, Julius Bär, Leonteq, Luzerner Kantonalbank (LUKB), Raiffeisen Schweiz, Société Générale, UBS, Vontobel sowie die Zürcher Kantonalbank (ZKB) teil. Die Statistik wurde von Boston Consulting Group erstellt.

jb/uh

(AWP)