Am 7. Oktober 2023 hatten Kämpfer der Hamas und anderer extremistischer Organisationen rund 1.200 Menschen in Israel getötet und mehr als 250 weitere als Geiseln nach Gaza verschleppt. Der beispiellose Überfall löste den Gaza-Krieg aus. Seitdem wurden nach Angaben der von der Hamas kontrollierten Gesundheitsbehörde im Gazastreifen mehr als 74.000 Palästinenser getötet. Seit Oktober 2025 herrscht im Gaza-Krieg eigentlich eine Waffenruhe; es gibt aber immer wieder tödliche Angriffe.
Das Verhältnis zwischen der israelischen Regierung und den Vereinten Nationen ist äusserst gespannt. Israel bezeichnet Guterres als voreingenommen, Guterres kritisierte wiederholt Israels Vorgehen im Gazastreifen.
Guterres erinnerte an die Opfer des Massakers in Israel. «Nichts kann diese Gräueltaten rechtfertigen.» Er trauere um diejenigen, die bei den Angriffen getötet wurden, und um diejenigen, die in der Gefangenschaft starben. Ihr Leid und die Trauer ihrer Familien dürften niemals vergessen werden.
UN-Generalsekretär verlangt auch Ende des Leids der Palästinenser
Guterres wies auch auf das aus dem Gazakrieg resultierende Leid der Palästinenser im Gazastreifen hin. «Auch ihr Leid verlangt ein Ende - jetzt.» Die Waffenruhe habe etwas Erleichterung gebracht, doch es gebe weiter weder Sicherheit noch ausreichende humanitäre Hilfe oder einen glaubwürdigen Weg zu Wiederaufbau und Frieden.
Daher fordere er alle Parteien auf, auf der Grundlage des Plans zur Beendigung des Gazakriegs in die nächste Phase der Waffenruhe überzugehen. Es sei Zeit, dass die Waffenruhe dauerhaft werde, humanitäre Hilfe im grossen Umfang ermöglicht und das Völkerrecht geachtet werde. «Wir müssen den politischen Weg zu einem dauerhaften Frieden in der gesamten Region ebnen.»/hme/DP/zb
(AWP)
