Schiffseigner müssten mit Blick auf solche rechtswidrigen Handlungen die gebotene Sorgfalt walten lassen. Im Falle von Verstössen durch Charterer müssten alle Schiffe der betroffenen Unternehmen künftig mit Einschränkungen rechnen.
USA lehnen Irans «Sieben-Tage-Plan» ab
Die Kriegsparteien ringen schon länger um die vollständige Wiedereröffnung der faktisch blockierten Strasse von Hormus. Zuletzt hatte der Iran den USA laut dem iranischen Aussenminister Abbas Araghtschi über Katar einen «Sieben-Tage-Plan» übermittelt. Die USA sollten demnach bestimmte Anforderungen erfüllen, und im Anschluss sollte die Meerenge wieder geöffnet werden. Laut dem «Wall Street Journal» gehörte zu diesen Forderungen, dass die USA ihre Seeblockade aufheben.
US-Präsident Donald Trump hatte den iranischen Vorschlag abgelehnt. Das Angebot sei nicht annehmbar gewesen, sagte Trump vor Journalisten am Weissen Haus.
Vor dem Krieg verlief die Schifffahrt ungestört
Vor dem Ende Februar von den USA und Israel begonnenen Krieg gegen den Iran verlief die Schifffahrt in der Meerenge zwischen dem Persischen Golf und dem Golf von Oman weitestgehend ungestört. Rund ein Fünftel des weltweiten Ölbedarfs wurde durch die Strasse von Hormus transportiert, die auch für den Transport von Flüssiggas und Dünger von zentraler Bedeutung ist.
Nach Kriegsbeginn brachte der Iran den Schiffsverkehr mit Drohungen und Angriffen fast zum Erliegen. In der Folge stiegen die Weltmarktpreise für Öl und Gas sprunghaft an.
(AWP)
