Die jüngsten Vorfälle in Deutschland würden «ein zunehmend gefährliches und rücksichtsloses Verhaltensmuster demonstrieren», welches eine ernsthafte Bedrohung für die Sicherheit des ganzen Kontinents darstelle. «Ungarn ist mit Deutschland umfassend solidarisch. Es ist bereit, seine Partnerländer bei der Reaktion auf hybride Bedrohungen zu unterstützen», fügte Orban hinzu.

Unter hybriden Bedrohungen versteht man eine Kombination aus militärischen, wirtschaftlichen, geheimdienstlichen und propagandistischen Mitteln. Orban gehört der neuen Regierung des bürgerlichen Ministerpräsidenten Peter Magyar an, die seit Mai im Amt.

Ihre Haltung zu Russland unterscheidet sich deutlich von der, die die Vorgängerregierung unter dem Rechtspopulisten Viktor Orban an den Tag legte, mit dem die jetzige Aussenministerin nicht verwandt ist. Die Regierung von Viktor Orban hatte ein freundliches Verhältnis zu Moskau gepflegt und dessen Angriffskrieg gegen die Ukraine weitgehend kritiklos hingenommen./gm/DP/zb

(AWP)