Die Verkaufsmengen stiegen im Quartal um 2,9 Prozent, Preiserhöhungen machten 2,3 Prozent des Wachstums aus. Treiber war die Nachfrage aus den Wachstumsmärkten, wie etwa Indien. Robust entwickelten sich auch Südamerika und Südostasien, wie es hiess.
Zum Wachstum trugen alle Konsumgeschäfte bei, dagegen stagnierten das Nahrungsmittelgeschäft nahezu. Unilever will die Sparte, zu der Marken wie Knorr und Hellmann's gehören, mit dem US-Unternehmen McCormick zusammenschliessen. Die im März angekündigte Transaktion sei auf einem guten Weg, hiess es. Noch müssen die Aktionäre des für seine Gewürze bekannten US-Konzerns zustimmen, ebenso die Regulierungsbehörden.
Für das laufende Jahr erwartet Unilever weiter ein organisches Umsatzplus in der mittelfristigen Zielspanne von vier bis sechs Prozent sowie eine moderate Verbesserung der bereinigten operativen Marge im Vergleich zu den 20 Prozent aus dem Vorjahr.
Zudem geht der Konzern nun von einem Wachstum der Verkaufsmengen von mindestens drei Prozent aus und stellte für die zweite Jahreshälfte ein organisches Umsatzwachstum von rund fünf Prozent in Aussicht./nas/lew/mis
(AWP)
