«KI macht nicht an Grenzen halt und ebenso wenig die damit verbundenen Risiken», sagte Guterres. Regierungen müssten ihre Verantwortung wahrnehmen und ihre Bevölkerung auch vor Gefahren schützen, die von künstlicher Intelligenz ausgehen könnten. Eine weltweite Koordination sei daher «unverzichtbar».

Das Thema soll kommende Woche auch bei der hochrangigen Woche der Uno-Generalversammlung in New York eine wichtige Rolle spielen. Die Forderungen nach einer stärkeren Regulierung der schnell fortschreitenden KI-Technologie haben zuletzt zugenommen. Hintergrund sind unter anderem eine Reihe von Zwischenfällen sowie Warnungen von Vertretern der Technologiebranche.

Die KI-Unternehmen Openai und Anthropic sowie Google Deepmind kündigten am Dienstag an, gemeinsam an einem Gremium zur Überwachung von KI-Risiken zu arbeiten. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen erklärte am Mittwoch zudem, sie wolle führende Unternehmen der Branche zusammenbringen. Ziel sei es, deren Bemühungen um eine langsamere Entwicklung besonders risikoreicher KI-Modelle zu unterstützen.

(AWP)