Die Monate April bis August waren die trockensten und heissesten seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1901 und führten zu erheblichen Ernteausfällen, wie die Schweizerische Hagelversicherungsgesellschaft (SH Group) am Mittwoch mitteilte. Die Versicherung rechnet für das laufende Jahr mit 5800 Schadenmeldungen.
Die Dürre ist für 45 Prozent der Schäden verantwortlich, Hagel für 48 Prozent. «Die diesjährige Dürre zeigt deutlich, wie sehr die Landwirtschaft bereits heute unter den Folgen des Klimawandels leidet», so Hagel Schweiz.
Sommerkulturen wie Kartoffeln, Mais, Zuckerrüben oder Sonnenblumen waren besonders stark betroffen. Aufgrund der hohen Entschädigungszahlungen rechnet Hagel Schweiz zudem mit einem deutlich negativen Betriebsergebnis.
(AWP)
