Der jüngste Höhenflug bei den Renditen wurde so zunächst unterbrochen. Die erneut gestiegenen Ölpreise belasteten die Anleihen nicht. Zuletzt hatten hohe Ölpreise Inflationssorgen geschürt. Die Furcht vor Leitzinsanhebungen wurde durch Aussagen aus der US-Notenbank Fed gedämpft. Fed-Direktor Christopher Waller zeigte sich optimistisch, dass der Preisdruck Anzeichen einer Entspannung zeigt. Seine nächste Zinsentscheidung werde «stark beeinflusst» von den Inflationsdaten für August, die nächste Woche veröffentlicht werden. «Wenn es weitere Fortschritte in Richtung unseres 2-Prozent-Ziels gibt, dann bin ich bereit, die Beibehaltung des Leitzinses auf dem aktuellen Niveau zu unterstützen», sagte er. «Sollte die Inflation jedoch zu stark ausfallen, würde ich eine Zinserhöhung in Betracht ziehen.»
Die veröffentlichten US-Konjunkturdaten bewegten den Markt kaum. So hat sich die Stimmung im US-Dienstleistungssektor im August unerwartet verbessert. Der ISM-Index bleibt klar über der Wachstumsschwelle von 50 Punkten. Auch der Wert für die Beschäftigung verbesserte sich. Hier wird aber weiter eine Abschwächung des Arbeitsmarktes angezeigt. An diesem Freitag wird der Arbeitsmarktbericht der Regierung für den Monat August veröffentlicht./jsl/he
(AWP)
