Belastet wurden die Anleihen erneut durch die anhaltenden kriegerischen Auseinandersetzungen im Nahen Osten und die gestiegenen Rohölpreise. Das US-Militär hat nach eigenen Angaben erneut militärische Ziele im Iran angegriffen. Damit sollten die Möglichkeiten des Landes geschwächt werden, Handelsschiffe in der für den Ölhandel wichtigen Strasse von Hormus anzugreifen, teilte das für die Region zuständige US-Kommando Centcom auf der Plattform X mit. Es ist die elfte Nacht in Folge, in der die USA die Islamische Republik angriffen.
US-Präsident Donald Trump verschärfte unterdessen seine Rhetorik: Die Vereinigten Staaten werden demnach künftig jedes Mal eine Brücke oder ein Kraftwerk im Iran «bombardieren und zerstören», wenn die Islamische Republik ein Schiff in der Strasse von Hormus beschiesst. Dabei würden auch andere zivile Infrastrukturobjekte in der Nähe ins Visier genommen werden, teilte er auf seiner Plattform Truth Social mit. Eine Entspannung ist also nicht in Sicht.
Dies erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass die US-Notenbank Fed im späteren Jahresverlauf ihre Leitzinsen anheben wird. Wichtige Konjunkturdaten wurden im Tagesverlauf nicht veröffentlicht./jsl/he
(AWP)
