Weiterhin blicken die Anleger auf den Ölmarkt und die jüngsten Entwicklungen rund um den Iran-Krieg. So bewegten sich die Ölpreise weiter auf hohem Niveau, womit die Sorgen rund um die ölpreisbedingte Inflation präsent blieben.

Zuletzt haben die Analysefirmen Kpler und Vortexa zwar darauf hingewiesen, dass die Exporte von Rohöl aus der Krisenregion im Nahen Osten seit dem Sommer deutlich angestiegen sind. Die Angriffe des Iran auf Handelsschiffe hätten die Transportmengen nicht drastisch verringert. Hohe Exportmengen bedeuteten aber nicht zwangsläufig geringere Risiken, sagte Arne Lohmann Rasmussen, Chefanalyst bei Global Risk Management. Die Schiffspassagen durch die Strasse von Hormus würden weiterhin anfällig für Angriffe bleiben, während aussergewöhnlich hohe Versicherungsprämien den Öltransport nach Einschätzung von Rasmussen verteuern./la/he

(AWP)