Am Donnerstag war die zehnjährige Rendite noch zeitweise bis auf 5,34 Prozent gestiegen und damit auf den höchsten Stand seit 2002, bevor eine Gegenbewegung am Anleihemarkt einsetze. Kurz vor dem Wochenende hat zudem ein überraschend schwacher Arbeitsmarktbericht der US-Regierung die Renditen weiter nach unten gedrückt.

Im September hatte der US-Arbeitsmarkt Anzeichen einer Schwäche gezeigt. Die Zahl der neuen Jobs ist deutlich geringer als erwartet ausgefallen. Schwache Arbeitsmarktdaten dämpfen an den Finanzmärkten die Spekulation auf weiter steigende Zinsen, was die Renditen der Staatspapiere belastete. Im Handelsverlauf war die zehnjährige Rendite zeitweise bis auf 5,15 Prozent gefallen, konnte dann aber wieder einen Teil des Rückgangs wettmachen./jkr/he

(AWP)