SEC-Chef Paul Atkins verwies am Dienstag zur Begründung für den Vorschlag darauf, dass die bisherigen Vorgaben den Unternehmen und deren Investoren nicht erlaubten, selbst zu entscheiden, wie häufig Zahlen vorgelegt werden sollen. Faktoren dabei seien unter anderem die Kosten zur Vorbereitung von Quartalsberichten, das Geschäftsmodell und die Entwicklungsphase, in der sich ein Unternehmen befinde. Die halbjährliche Berichts-Vorgabe solle nur ein erster Schritt grösserer Reformen der Regeln für börsennotierte Unternehmen sein, schrieb Atkins.

Über Quartalsberichte wird schon lange diskutiert. Kritiker der vierteljährlichen Zahlenvorlage argumentieren, sie könne das Management zu einem Fokus auf kurzfristige Ergebnisse verleiten. Befürworter der Praxis verweisen darauf, dass dadurch mehr Transparenz geschaffen werde, insbesondere für Privatanleger./so/DP/he

(AWP)