Unter dem Strich entstanden 162'000 Stellen ausserhalb der Landwirtschaft, wie aus dem am Freitag veröffentlichten Bericht der Regierung hervorgeht. Von der Nachrichtenagentur Reuters befragte Experten hatten mit 56'000 Jobs gerechnet. Im Juli waren nach revidierten Daten 21'000 Stellen entstanden. Ursprünglich war ein Minus von 23'000 Jobs gemeldet worden. Die Arbeitslosenquote verharrte im August bei 4,1 Prozent.
Die US-Notenbank Federal Reserve soll für Vollbeschäftigung und stabile Preise sorgen. Sie hat den Leitzins zuletzt in der Spanne von 3,50 bis 3,75 Prozent belassen. An den Finanzmärkten wird gerätselt, ob sich die Fed Mitte des Monats zu einer Zinserhöhung durchringen kann. Notenbankchef Kevin Warsh äusserte zuletzt Sorge über die hartnäckige Inflation und nannte den Arbeitsmarkt zugleich «recht stabil».
Fed-Direktor Christopher Waller signalisierte unterdessen im Reuters-Interview, dass er für eine weitere Zinspause offen sei, sollte die Inflation abflauen. Nach den überraschend positiv ausgefallenen Jobmarktdaten wurde die Wahrscheinlichkeit für eine Zinserhöhung an den Terminmärkten nunmehr auf mehr als 61 Prozent taxiert.
(Reuters)

