Seit Beginn des Iran-Kriegs und der darauffolgenden weitestgehenden Blockade der für den globalen Ölhandel wichtigen Meerenge durch iranische Drohungen und Angriffe auf Schiffe versucht das Königreich, mit Hilfe der Pipeline einen noch grösseren Einbruch seiner Ölexporte zu verhindern.

Wichtige Pipeline mit sehr hoher Kapazität

Über die mehr als 1.200 Kilometer langen Röhren können pro Tag bis zu sieben Millionen Barrel Öl (ein Barrel entspricht 159 Liter) aus der Region am Persischen Golf zur Verschiffung nach Westen ans Rote Meer gepumpt werden.

Der Drohnenangriff vergangene Woche, der nach Angaben des saudischen Aussenministeriums aus dem Irak gestartet worden was, hatte den Angaben nach Schäden verursacht. Mehrere Menschen seien verletzt worden.

Inzwischen ist auch Saudi-Arabiens wichtigste Alternative zur Strasse von Hormus, die Verschiffung über das Rote Meer und die Meerenge Bab al-Mandab in Richtung Asien, zunehmend gefährdet. Die mit dem Iran verbündeten Huthi-Rebellen nahmen jemenitischen Regierungsquellen zufolge die gesamte Küste des Roten Meers im Jemen und strategisch wichtige Inseln ein. Damit haben die Huthi nun deutlich mehr Zugriff auf Bab al-Mandab.

(AWP)