Der Unterindikator für bezahlte Preise stieg zwar etwas an. Er signalisiert mit 42,6 Punkten aber weiterhin eine merkliche Abwärtsdynamik bei der Preisentwicklung. Verbessert hat sich auch der Wert für die neuen Aufträge. Der Indikator für die Beschäftigungsentwicklung verschlechterte sich hingegen merklich. Alle wichtigen Unterindikatoren deuten auf eine Abschwächung hin.

"Der ISM-Index hat sich verbessert, bleibt aber klar im Schrumpfungsbereich unter hinter den Erwartungen zurück, sodass die Perspektiven des Sektors weiterhin getrübt sind", kommentierte Ralf Umlauf, Analyst bei der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba). "Daher dürfte die Fed darin bestärkt werden, sich bezüglich weiterer Zinserhöhungen bedeckt zu halten und auf die Datenabhängigkeit zu verweisen." Die US-Notenbank hatte in der vergangenen Woche ihre Zinsen angehoben und das weitere Vorgehen offengehalten./jsl/he