Gestützt wird das Wirtschaftswachstum weiterhin durch einen Anstieg der Konsumausgaben, der Investitionen und Exporte. Belastet wurde das Wachstum jedoch durch einen Rückgang der Staatsausgaben und einem Anstieg der Importe.
In den USA werden die Daten zum Wirtschaftswachstum annualisiert veröffentlicht. In Europa wird auf diese Methode verzichtet, weshalb die Zahlen nicht direkt miteinander vergleichbar sind. Um auf eine mit Europa vergleichbare Wachstumsrate zu kommen, müsste man die US-Rate durch vier teilen.
Die wirtschaftliche Entwicklung in den USA bleibt jedoch robust. Angesichts der immer noch hohen Inflation erwartet Experten überwiegend, dass die Notenbank bis Jahresende ihre Leitzinsen anheben wird. Fed-Chef Kevin Warsh hat bisher allerdings klare Signale vermieden. Die Märkte warten daher auf seine Rede am Freitag auf dem Notenbanksymposium in Jackson Hole./jsl/jkr/he
(AWP)
