Zu diesem Schluss kommt eine am Montag veröffentlichte Analyse von 220 unabhängigen Verwaltern von Privatkundenvermögen. Demnach ist die Branche zwar grundsätzlich sichtbar, die einzelnen Anbieter können sich aber nur wenig voneinander abheben.

Konkret erreichen die Firmen im Durchschnitt 2,61 von 5 Punkten bei der Sichtbarkeit. Geht es hingegen darum, klar zu vermitteln, wofür sie stehen, sind es lediglich 1,57 Punkte.

Ein Grund dafür ist laut der Analyse die geringe öffentliche Präsenz. So gab es bei 61 Prozent der untersuchten Vermögensverwalter innerhalb von drei Jahren keine nennenswerte redaktionelle Berichterstattung.

Hinzu kommt, dass Depotführung, Ausführung und Reporting wegen des hohen Kostendrucks häufig über dieselbe oder ähnliche Infrastruktur laufen. Dadurch gleichen sich auch die Leistungen an. Gleichzeitig gehe immer mehr Vermögen an eine Erbengeneration über, die sich dem «mitvererbten» Berater nicht verpflichtet fühle.

sta/to

(AWP)