Der Umsatz werde in diesem Jahr voraussichtlich rund 92,6 Milliarden US-Dollar betragen und der um Sondereffekte bereinigte operative Gewinn rund 8,75 Milliarden Dollar, teilte UPS am Dienstag zur Vorlage der Quartalszahlen in Atlanta mit. Bisher standen 91,2 Milliarden Dollar Erlös und rund 8,65 Milliarden Gewinn im Tagesgeschäft im Plan. Mit den neuen Zielen übertrifft der DHL-Konkurrent die Markterwartungen und auch im abgelaufenen Jahresviertel schnitt der Konzern besser ab, als von Analysten geschätzt. Das kam an der Börse gut an: Die Aktie legte im vorbörslichen US-Handel um gut 2 Prozent zu.

Im dritten Quartal stieg der Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um knapp 7 Prozent auf rund 23 Milliarden Dollar. Der seit bald zwei Jahren laufende Konzernumbau kostet aber weiter viel Geld, allein in den drei Monaten bis Ende September 279 Millionen Dollar inklusive Abschreibungen. Unterm Strich ging der Gewinn so um gut 11 Prozent auf knapp 1,2 Milliarden Dollar zurück.

Nun läuft das wichtige Schlussquartal, in dem durch Weihnachten sowie Aktionstage des Handels, wie dem Black Friday, in der Logistik- und Zustellerbranche viel Geschäft gemacht wird. Für die drei Monate bis zum Jahresende erwartet UPS einen Umsatz von 25,7 Milliarden Dollar und einen bereinigten operativen Gewinn von 3,3 Milliarden Dollar. Das wäre mehr als die Hälfte mehr als das, was im abgelaufenen Quartal im Tagesgeschäft hängen blieb.

(AWP)