In der Nacht zum Sonntag waren fünf Männer nahe dem von der US-Luftwaffe genutzten britischen Militärstützpunkt RAF Fairford aufgegriffen worden. Sie wurden inzwischen unter strengen Auflagen freigelassen und werden ebenso der Vorbereitung einer terroristischen Tat verdächtigt, ermittelt wird auch wegen des Verdachts auf Verstösse gegen das Sprengstoffgesetz.
Britischen Medien zufolge soll sich das von den Männern mitgeführte verdächtige Material jedoch nicht als funktionsfähiger Sprengstoff herausgestellt haben. Einer der Festgenommenen soll laut Medienberichten selbst den Notruf gewählt haben.
Premierminister Andy Burnham sprach am Mittwoch von einer möglichen Verbindung zum Iran. «Es gibt starke Hinweise darauf, dass der Iran an den Ereignissen vom Wochenende auf dem RAF-Stützpunkt Fairford beteiligt war», sagte der britische Regierungschef der BBC. Es handle sich jedoch «weiterhin um eine laufende, komplexe und ernste polizeiliche Ermittlung»./pba/DP/nas
(AWP)
